SONNTAG, 10. FEBRUAR 2019
Illegale Wohnungsvermittlung
Paris fordert "Rekordstrafe" von Airbnb
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Laut Gesetz brauchen Vermieter eine Registrierungsnummer. Außerdem darf die maximale Vermietungsdauer 120 Tage nicht überschreiten.
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Der Bürgermeisterin von Paris reicht es: Massentourismus, Wohnungsknappheit und Airbnb passen nicht zusammen. Wegen angeblich Hunderter nicht-amtlich registrierter Immobilien auf der Online-Plattform will sie erneut gegen den Unterkunftsvermittler vor Gericht ziehen.
Die Stadt Paris zieht gegen den Unterkunftsvermittler Airbnb vor Gericht und verlangt nach eigenen Angaben eine "Rekordstrafe" von 12,5 Millionen Euro.
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AUSLANDSREPORT
27.10.18
Strengere Regeln für Airbnb
Massentourismus setzt Paris zu
"Illegale Touristenunterkünfte, die die Mietpreise erhöhen und die Bewohner belästigen: Es reicht! Ich habe beschlossen, die Websites zur Verantwortung zu ziehen", teilte Bürgermeisterin Anne Hidalgo via Twitter mit. "Airbnb riskiert eine Geldstrafe von 12,5 Millionen Euro", so Hidalgo weiter. Airbnb weist die Vorwürfe zurück.
Privatleute, die in der französischen Hauptstadt gelegentlich Zimmer oder Wohnungen über Plattformen wie Airbnb vermieten, brauchen eine Registrierungsnummer von der Stadtverwaltung. Die maximale Vermietungsdauer beträgt 120 Tage. Hidalgo wirft dem Unternehmen vor, 1000 nicht-registrierte Wohnungen auf der Internetseite anzubieten - auf jedes nicht legale Angebot entfalle eine Strafe von 12.500 Euro.
Airbnb: Vorschriften sind "ineffektiv und unverhältnismäßig"
Anne Hidalgo
✔
@Anne_Hidalgo
Les locations touristiques illégales, qui font monter les prix des loyers et entrainent des nuisances pour les habitants : ça suffit ! J'ai décidé de mettre les sites internet devant leurs responsabilités. https://www.lejdd.fr/JDD-Paris/exclusif-hidalgo-attaque-airbnb-en-justice-et-reclame-plus-de-125-millions-deuros-3854690#xtor=CS1-4 …
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11:01 - 10. Feb. 2019
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